Willkommen, liebe Kosmopoliten.

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bekannte, Verwandte, verehrte Leser und Leserinnen. Schön, dass Ihr vorbeischaut. Hier möchten ich und Manfred über unsere geplante Auszeit berichten. Damit Ihr unsere Reise miterleben und miterfahren könnt. Wir bemühen uns, unsere Geschichten kurzweilig zu halten.
Für Eilige, für Neugierige, für Bildlesgucker, Schnell- und Vielleser.
Und wer Lust hat, darf auch selbst etwas erzählen. Wir sind gespannt darauf!

Es grüßt Euch herzlich Efthimia

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Südlichstes Europa – 40 Tage auf Kreta

Kreta ist die größte Insel Griechenlands. Durch ihre Lage, zwischen zwei Kontinentalplatten und drei Kontinenten, hat sie ihre Kultur ausgebildet. Diese südlichste Insel Europas hat ein enormes, kulturelles Erbe. Die glanzvolle minoische Hochkultur, die friedensorientiert war, strahlte weit aus bis zum griechischen Festland. Römer, Ägypter, Venezianer und Türken haben ihre historischen Spuren auf der Insel hinterlassen. Engländer und Deutsche auch.

Es ist meine dritte Reise dorthin. Meine erste erfolgte 1983. Nach Heraklion. Alleine. Der Flug war dorthin preiswerter als nach Thessaloniki. Ich wollte dort nur 3 Tage bleiben, um Knossos zu besichtigen. Danach mit der Fähre zu meiner Familie nach Saloniki. Meine Reiselektüre, das damals soeben erschienene Buch:
Christa Wolf Kassandra.

Statt den 3 Tagen blieb ich 3 Wochen und habe mit einem Roller diese vielfältige Insel mit ihren gastfreundlichen Bewohnern entdeckt. Dann musste ich zurück, da meine aufgeregte Familie auch ein paar Tage mit mir verbringen wollte. Das zweite Mal war 2007. Wir waren in der Nähe von Loutro, einem Dorf in der Gemeinde Sfakia an der Südwestküste. Dort wollte ich im engsten Kreis meinen 50ten feiern. Unter Sternenhimmel mit Champagner. Mein Mann, sein Sohn und unsere Schwiegertochter waren dabei. Ein unvergleichbarer Geburtstag.
Meine Reiselektüre:
Haruki Hurakami
Tanz mit dem Schafsmann.

Nun meine dritte Reise mit dem Buch:
Der Kretische Gast – Klaus Modick.

Diesmal führte es mich nun an die südliche Küste der Präfektur Rethymno, GIALIA. Zusammen mit dem Landesinnern macht sie den Kern von Kreta aus. Die Landschaft besteht aus langen Kieselstränden, umgeben von hohen Bergen und grünen, duftenden Tälern und Feldern.
Nicht zu vergessen, die zahlreichen Schluchten.

In Sellia habe ich am 17. April das orthodoxe Ostern 2017 gefeiert. Es ist etwas Besonderes, auf einer Insel dieses wichtige Fest erleben zu dürfen. Auch für Festlandsgriechen.
Erst recht für eine Auslandshellenin.

Meine Übernachtungsorte:

PHÖNIX (familiengeführt)

Hotel Galini (familiengeführt)

Souda Panorama (familiengeführt)  Mein Favorit für die nächste Reise.
Vielen Dank, liebe Argiro für die wunderbare Pita mit 17 Wildkräutern!

An- und Abreise:
Hinfahrt: öffentliche Verkehrsmittel, ab Heraklion-Flughafen, über Rethymno bis Hafen Plakias
9.00 – 16.00, 3 Buse ca. 25 Euro.
Rückfahrt: TAXI = Euro 140,-  ca. 2 Stunden. Einheimischer, junger Taxifahrer mit Mercedes.

Das ist Kreta!

Fotokurs mit Sabine Hönack – „Wild auf Bild“

Ihre Fotos sind auf einer Ausstellung mit dem Titel „Das ist Kreta“ zu sehen. Diese beginnt am 15/10/2017 und endet am 15/12/2017 den Hallen des Industrie- und Handels in Schwetzingen.
12 dieser Bilder sind in einem Kalender 2018 zu sehen. Die Kalendergröße ist  42×30 cm und kostet 25 Euro. Interessenten können Sabine Hönack eine Nachricht auf Facebook senden.

Bei Verkauft wird für jeden Kalender wird 5 Euro in der humanitären Arbeit Kretahilfe e.V. gespendet (Hilfe für Kreta). Eine private Non-Profit-Organisation.

 

Laufen und zeichnen mit Willy Dorn.
Spannende Wanderung rund um die Preveli-Schlucht im Süden Kretas.

Kretische Tänze mit Isabella Müllenbach

Rethymniotikos Siganos
Syrtos Kritis
Μαλεβιζιώτης
Siganos & Pentosalis

Kalamatianos

 

Ausflüge:

Am 23. April (Namenstag des Hl. Georg).
Da findet in dem kleinen Ort Asi Gonia eine Schafsweihe statt.
Die Schäfer des Gebietes haben den Hl. Georg als Schutzpatron und treiben ihre Herden zur Kirche. Die Kirche befindet sich in der Nähe des Dorfplatzes. Es ist ein Erlebnis, die Schafe zu beobachten. Diese werden in einen Pferch getrieben und gemolken, dann werden sie vom Priester (Popen) geweiht, ebenso die Schäfer.
Die Schafsmilch wird in Plastikflaschen an die Einwohner verteilt. Ein Teil davon wird gekocht und mit einem kretischen Zwieback an die Anwesenden verteilt. Natürlich habe ich auch probiert, warme Schafsmilch schmeckt gut. Dieses Spektakel beginnt so etwa um 9 Uhr und dauert bis zum frühen Nachmittag.

Argyroupoli (griechisch Αργυρούπολη) ist ein Bergdorf auf  Kreta. Es gehört als Ortsgemeinschaft zum Gemeindebezirk Lappa der Stadtgemeinde Rethymno. Der Name Argyroupoli bedeutet Silberstadt (argyros άργυρος ‚Silber‘ und poli πόλη ‚Stadt‘). Der Ort liegt auf einer Höhe von durchschnittlich 260 Metern über dem Meeresspiegel. Argyroupoli wurde auf dem Gebiet der antiken Stadt Lappa erbaut, von der an verschiedensten Stellen des Dorfes Fundstücke zeugen.

Askífou-Hochebene, Etwa 8 Kilometer hinter Spíli

Triopetra (griechisch Τριόπετρα ‚Dreistein‘) ist der Name eines Kaps und einer nach diesem benannten kleinen Siedlung an der Südküste Kretas. Die aus wenigen Häusern bestehende Siedlung liegt zwischen Agia Fotini und Agios Pavlos westlich der Landspitze von Triopetra an einem breiten Sand-Kiesel-Strand. Der Küstenstreifen gehört zum Gebiet des Gemeindebezirks Lambi der Gemeinde Agios Vasilios.

Mega Potamos Brücke, venezianischen Steinbogenbrücke.

Der Palmenstrand von Preveli (griechisch Φοινικόδασος της Πρέβελης Finikodasos tis Prevelis) ist ein von Palmen gesäumter Sandstrand an der Südküste. Er liegt in der Gemeinde Agios Vasilios des Regionalbezirks Rethymno, unweit des Klosters Moni Preveli, dessen Name auf ihn übergegangen ist. Hinter dem Strand bildet der Megalopotamos, ein aus dem Kouroupa-Gebirge kommender auch Kourtaliotis genannter Bergbach, den kleinen Teich – oder See von Preveli (griechisch Λíμνη Πρέβελη Limni Preveli), der sich bis in die dahinter befindliche Schlucht hineinzieht. Wie am Strand von Vai im Osten Kretas bildet in dieser Schlucht die Kretische Dattelpalme (Phoenix theophrasti) einen natürlichen Palmenhain.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos als Film.
Viel Spaß beim Anschauen.